Kunst & Kultur

Das Geleucht II

Das Geleucht II

DUO I - Das Geleucht
DUO I - Das Geleucht

DUO II - Das Geleucht
DUO II - Das Geleucht

DUO III - Das Geleucht
DUO III - Das Geleucht

DUO IV - Das Geleucht
DUO IV - Das Geleucht

DUO V - Das Geleucht
DUO V - Das Geleucht

Das Geleucht II

DUO VI - Das Geleucht
DUO VI - Das Geleucht


DUO VII - Das GeleuchtDUO VII - Das Geleucht


DUO VIII - Das Geleucht
DUO VIII - Das Geleucht

DUO IX - Das Geleucht
DUO IX - Das Geleucht


DUO X - Das Geleucht
DUO X - Das Geleucht

Alte Synagoge Essen

Alte Synagoge Essen
Die Alte Synagoge in Essen ist das größte freistehende Synagogengebäude nördlich der Alpen. Der repräsentative und selbstbewusste Synagogenneubau sollte die Integration und Anerkennung der Juden im Deutschland des zweiten Kaiserreichs zum Ausdruck bringen. Die jüdische Gemeinde Essen, vertreten durch ihren ersten Rabbiner, den reformorientierten Salomon Samuel, beauftragte 1911 den Architekten Edmund Körner mit der Planung des Synagogenneubau. Am 25. September 1913 wurde der damals Neue Synagoge genannte Bau feierlich eingeweiht.

25 Jahre lang war die Synagoge kulturelles und soziales Zentrum einer 1933 rund 4500 Mitglieder zählenden Gemeinde. In der Progromnacht des 9. November 1938 legte die SA Brandsätze im Innern der Synagoge, große Teile der Innenausstattung fielen dem Brand zum Opfer. Da die Essener Feuerwehr ein Überspringen des Feuers befürchtete, löschte sie den Brand. Die massive Bauweise der Synagoge aus Stahlbeton trotzte nicht nur der Zerstörungswut der Nationalsozialisten, eine Sprengung war wegen der umliegenden Häuser unmöglich, sondern auch den intensiven Bombardements der Essener Innenstadt im zweiten Weltkrieg. Die Synagoge überstand den Krieg ohne größere Schäden.
Alte Synagoge Essen

Zauberlehrling

Zauberlehrling I - Emscherkunst 2013
Die Idee zur Lichtaktion.
Ein Strommast besteht aus hellen Stahlprofilen. Der Kontrast des Motivs zum Hintergrund, dem Himmel am Tag, ist relativ gering. Bei dunklem Nachthimmel ist ohne Licht der Strommast fast nicht zu erkennen. Eine Situation wie ich sie auch schon bei der Bramme für das Ruhrgebiet und bei der Skulptur Himmelstreppe vorfand. Und für dich sich auch dieselbe Lösung empfahl. Das Motiv durch Licht vom Hintergrund trennen um es dadurch zu inszenieren.
Zauberlehrling I - Emscherkunst 2013

Zauberlehrling II - Emscherkunst 2013
Der magische Geist der Emscherkunst lässt einen Strommast aus der Reihe tanzen. Er flieht aus den Verbund der verbindenden Leitungen und feiert seinen Triumph in ausgelassenen Bewegungen seiner Masten. Wie Goethes Zauberlehrling entzieht er sich, voll archaischer Energie, dem Diktat des Lehrlings und wird zum Meister seiner neuen Freiheit und Individualität.

Die von der Berliner Künstlergruppe Inges Idee entworfene, 35m hohe aus Stahlprofilen gefertigte, Skulptur gehört zu den bemerkenswerten Objekten der diesjährigen Emscherkunst.
Zauberlehrling II - Emscherkunst 2013

Oper Dortmund

Oper Dortmund I
Das 1966 eröffnete Dortmunder Opernhaus aus Stahl, Glas und Beton beeindruckt zuerst durch seine große, über dem Zuschauerraum errichtete, 16,9 m hohe Kuppel. Drei Widerlager tragen die 70 cm breiten Betonbögen, zwischen denen die eher flach gehaltene, nur 8,5 cm dicke, Betonkuppel aufgespannt ist. Die Betonkuppel ist mit dreieckigen Kupferplatten eingedeckt die den charakteristischen Farbton der Kupferpatina angenommen haben. Hinter den verglasten Seiten des Opernhaus erstrahlen hunderte mundgeblasene Glaskugeln mit ihren Lichtreflexen die goldenen Foyerwand.
Oper Dortmund I

Oper Dortmund II
Das Opernhaus beherbergt das Opern- und das Ballettensemble des Theaters. Bis 2002 war es auch die Spielstätte der Dortmunder Philharmoniker die heute ihren Platz im Konzerthaus Dortmund gefunden haben.
Oper Dortmund II

Oper Dortmund III
Oper Dortmund III

Der rote Flügel - Klavierfestival Ruhr - Saalbau Essen

Der rote Flügel - Klavierfestival Ruhr - Saalbau Essen
Das seit 1998 bestehende Klavierfestival Ruhr gilt als eines der weltweit bedeutendsten Veranstaltungen seiner Art. Jedes Jahr von Mai bis Juli werden in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets ca. 60-70 Konzerte mit wechselnden Schwerpunkten und Musikern bestritten.
Das facettenreiche Programm das von Klassik bis Jazz, Kammer- und Orchesterkonzerte, Meisterkurse und Liederabende reicht, wird nicht nur von den großen Meistern unserer Zeit sondern genauso auch von viel versprechenden Nachwuchskünstlern, Wettbewerbssiegern und Debüttanten bestritten. Innerhalb des Festivals finden seit 2006 auch Musikpädagogische Veranstaltungen statt wie z.B. die „Little Piano School“ für Kinder von 2 bis 6 Jahren, die „Encounters“ (hier vermitteln große Künstler ihre außerordentlichen Fähigkeiten und ihr enormes Wissen an „normale“ Klavierschüler) und die „Discovery Projects“, die die kreativen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichstem sozialen Hintergrund durch eine interdisziplinäre Herangehensweise fördert.

Am 14. Juli 2011, zum 200. Geburtstag von Franz Liszt endete das diesjährige Klavierfestival, nach 61 Konzerten mit mehr als 50.000 Besuchern, mit einem Panorama über das Werk und die Person des herausragenden Komponisten.
Der rote Flügel - Klavierfestival Ruhr - Saalbau Essen

Saalbau Essen – RWE Pavillon - Große Geister

- Leider sind die Skulpturen 2016 aus Angst vor Metalldieben entfernt worden. -

Saalbau Essen – RWE Pavillon - Große Geister I
Mal die nicht so bekannten Ansichten des Saalbau Essen.
Der RWE Pavillon, zwischen den Treppenhäusern des Saalbaus, wurde erst nachträglich erbaut. Er wird für kleinere Konzerte, Präsentationen oder Konferenzen für bis zu 400 Gäste genutzt. Aufgrund der Mitfinanzierung des Glasbau wurde der Pavillion nach dem Energiekonzern RWE benannt.

Saalbau Essen – RWE Pavillon - Große Geister I

Saalbau Essen – RWE Pavillon - Große Geister II
Die vor dem Pavillon stehenden "Großen Geister" stammen von Thomas Schütte, eines der renommiertesten Künstler der Gegenwart. Die beeindruckenden Bronzeskulpturen sind eine Dauerleihgabe des Essener Kunstsammler Thomas Ulbricht.
Saalbau Essen – RWE Pavillon - Große Geister II

ICHVERBINDE – Brücke Nr.11 – KunstLichtTore Bochum.

ICHVERBINDE – Brücke Nr.11 – KunstLichtTore Bochum
Das durchschreiten der Brücke ist das verbindende Element das zwei unterschiedliche Welten miteinander verknüpft. Auf der einen Seite der Brücke, stadtauswärts, ein Ort an dem scheinbar die Zeit stehen geblieben ist, alte Gründerzeitvillen und Grünanlagen säumen die Straße. Die andere Seite der Brücke ist die Innenstadt mit ihrem pulsierenden Leben. Auf der einen Seite grün und ruhig ist die andere laut und geschäftig. Dieser Umstand veranlasste den Künstler Jürgen LIT Fischer zu dem Namen ICHVERBINDE.

Eisenbahngleise rahmen die Innenstadt Bochums wie ein Dreieck ein, alle Wege in die Innenstadt führen durch Gleisunterführungen. Das Konzept KunstLichtTore Bochum soll durch eine künstlerische Lichtgestaltung die 16 Zufahrten zur Innenstadt herausstellen und verdeutlichen.
Die Internationale Bauausstellung IBA Emscherpark (1989-1999) hat das Thema „Licht im öffentlichen Raum“ in den Focus gerückt. Aus dem Wettbewerb “Lichtkunst in der Bochumer Innenstadt“ ging das 2003 das Konzept KunstLichtTore von Jürgen LIT Fischer und Peter Brdenk als Sieger hervor. Die Brücke Nr.11, vom Siegerduo entworfen, wurde 2005 realisiert.
ICHVERBINDE – Brücke Nr.11 – KunstLichtTore Bochum

11 – Brücke Nr.11 – Detail

Kleine Neonbuchstaben stellen den Namen ICHVERBINDE dar, daneben die übergroße 11 die die Position der Brücke im Gesamtensemble der KunstLichtTore darstellt. Von 2003 bis heute sind 6 Durchfahrten zur Bochumer Innenstadt inszeniert worden.

Das Konzept KunstLichtTore erhielt 2004 den Renault Trafic Design Award in der Sparte Sonderpreis Kommunen.
11 – Brücke Nr.11 – Detail

Unterführung A42 - Lichtinstallation Vondern

Unterführung A42 - Lichtinstallation Vondern
Der beleuchtete Tunnel ist ein Teil aus dem Projekt "Landschaftsbauhütte Neues Emschertal" das von der Arbeitsgemeinschaft Neues Emschertal und örtlichen Künstler zum Kulturhauptstadtjahr 2010 entwickelt wurde. Die Unterführung der A42 wurde durch eine Lichtinstallation aufgehellt und durch die Künstler Bruno Schulte und Jan Tesche beidseitig mit zwei grafischen vollformatigen Wandgestaltungen versehen.
Unterführung A42 - Lichtinstallation Vondern

Grillo Theater Essen

Grillo Theater Essen
Das Grillo Theater, eines der ältesten Theater im Ruhrgebiet, trägt den Namen seines Stifters des 1852 geborenen Großindustriellen Friedrich Grillo. Friedrich Grillo einer der herausragenden Unternehmer und Unternehmensgründer des 19. Jahrhunderts der durch seinen maßgeblichen Einfluss eine prägende Rolle in der Geschichte des Ruhrgebiets einnahm, teilte der Stadt Essen im Oktober 1887 mit, seiner Heimatstadt für den Bau eines Theaters eine halbe Million Mark, notfalls sogar mehr, zu spenden und Zeit seines Lebens für dessen Unterhaltskosten aufkommen zu wollen. Bevor es jedoch zu einem offiziellen Schenkungsvertrag kam, verstarb Friedrich Grillo am 16. April 1888 in Düsseldorf. Seine Witwe, Wilhelmine Grillo löste jedoch das Versprechen ihres Mannes ein. Sie stiftete das Grundstück für den Bau im I. Hagen und übernahm mehr als zwei Drittel der Gesamtkosten, die sich auf insgesamt 937.997 Mark beliefen.

Am 16. September 1892 wurde das vom Berliner Theaterarchitekten Heinrich Seeling im neobarocken Stil errichtete Haus eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude und seine wilhelminische Fassade, die an der Rückseite des Theaters heute noch zu sehen ist, stark beschädigt. Nach dem Wiederaufbau 1950 erscheint das Grillo Theater in einer streng sachlichen neoklassizistischen Front wie sie heute noch zu sehen ist.
1988 konnte durch das vehemente eintreten des damaligen Schauspieldirektors Hansgünther Heyme der Plan der Stadt Essen, das sanierungsbedürftige Theater zu schließen und abzureißen, verhindert werden.
Für die aufwändigen Umbauarbeiten konnte der renommierte Architekt Werner Ruhnau, nach dessen Plänen bereits das Stadttheater Münster und das Musiktheaters im Revier MiR in Gelsenkirchen entstanden waren, gewonnen werden. Ruhnau verringerte das Platzangebot von 670 auf 400 Plätze und schuf so ein modernes, variables Raumtheater, das im September 1990 eröffnet wurde.
Grillo Theater Eseen

Grillo Theater Essen II
Grillo theater Essen II

MiR - Musiktheater im Revier

MiR - Musiktheater im Revier
Das Musiktheater im Revier (kurz MiR), eines der bedeutendsten Theaterneubauten der Nachkriegszeit, gilt als Verschmelzung von Architektur und Kunst. Der gläserne Riese prägt mit seiner außergewöhnlichen Architektur das Bild der Gelsenkirchener Innenstadt.

Am 15. Dezember 1959 wurde der neugebaute Komplex, unter der Federführung des Architekten Werner Ruhnau, mit zwei Spielstätten - dem Großen und dem Kleinen Haus - eröffnet. In der Bauhütte Werner Ruhnaus arbeiteten der Franzose Yves Klein, der Schweizer Jean Tinguely, der Engländer Robert Adams und die beiden Deutschen Norbert Kricke und Paul Dierkes gemeinsam an der äußeren und inneren Gestaltung des Musiktheaters.

Die transparente Glasfront gibt den Blick frei auf die beleuchtete Rotunde des Großen Hauses und die übergroßen blauen Schwammreliefs (7x20m) des französischen Künstlers Yves Klein. Im Gegensatz dazu befindet sich vor dem Hauptkörper die von Robert Adams gestaltete kantige weiße Betonfront der Kassenhalle.

Seit 1997 steht das MiR unter Denkmalschutz

MiR - Musiktheater im Revier

MiR - Musiktheater im Revier II
MiR - Musiktheater im Revier II

Metronom Theater

Metronom Theater - Tanz der Vampire
Metronom Theater - Tanz der Vampire

Metronom Theater – Frontal
Fangen wir mal mit den allgemeinen Daten des Theaters an.
Das Metronom-Theater besitzt 1807 Sitzplätze in 36 Reihen, davon sind 7 Rollstuhlplätze. Die Bühne hat eine Gesamtfläche von 450 m² wovon 130 m² bespielbare Fläche sind. Das Foyer des Theaters erlaubt bei einer Größe von 2300 m² den Empfang von 2000 Gästen. Zusätzlich befinden sich noch weitere gastronomische Flächen im Gebäude (Stage-Club und Metronom-Lounge).

Metronom Theater – Frontal

Metronom Theater – Das Musical
Tanz der Vampire ist ein Musical von Jim Steinman und Michael Kunze, basierend auf Roman Polanskis gleichnamigen Film von 1967. Das deutschsprachige Musical wurde am 4. Oktober 1997 unter der Regie Roman Polanskis in Wien am Raimund Theater uraufgeführt. Nach Spielzeiten in Stuttgart, Hamburg und Berlin läuft es seit 7. November 2008 im Oberhausener Metronom Theater am CentrO und wird dort noch bis Ende Januar 2010 aufgeführt. (quelle: wikipedia.de).
Metronom Theater – Das Musical

Metronom Theater – Klassisch

Das Metronom Theater, am CentrO Oberhausen (zuvor TheatrO CentrO) wurde 1999 für (umgerechnet) 30 Mio. Euro in Form einer Arena gebaut und mit 1.800 Sitzplätzen ausgestattet.
Das auffällige Dach ist einem Drachenkopf nachempfunden. Entworfen wurde die Spielstätte für das Musical Tabaluga & Lilli von Peter Maffay, das langfristig aufgeführt werden sollte. Uraufführung war am 24. September 1999. Trotz einer Überarbeitung Anfang 2001 fiel der Vorhang am 30. Juni 2001.
Von November 2001 bis Januar 2002 wurde die Neuproduktion Vom Geist der Weihnacht aufgeführt, ein von dem deutschen Komponisten Dirk Michael Steffan geschaffenes Musical nach der Erzählung A Christmas Carol von Charles Dickens.
Vom 4. April bis 30. Juni 2002 und 16. September bis 31. Dezember 2002 wurde das Musical FMA Falco meets Amadeus gespielt, ebenso wie die Erstproduktion Tabaluga jedoch nur mit mäßigem Besucherzuspruch.
Von November 2003 bis Januar 2004 wurde eine Neuauflage Vom Geist der Weihnacht gegeben.
Am 18. Dezember 2005 fand die Premiere der Neuinszenierung von Disneys Die Schöne und das Biest statt. In Vorbereitung der neuen Produktion wurde das Theater von Europas führendem Musicalproduzenten Stage Entertainment übernommen, aufwändig umgebaut und in Metronom Theater umbenannt.
Vom 11. März 2007 an war das Theater Auftrittsort eines Teilensembles der Blue Man Group, sie war bis zum 4. Oktober 2008 in Oberhausen zu sehen.
Seit dem 7. November 2008 wird das Musical Tanz der Vampire im Metronom Theater aufgeführt. Die Spielzeit ist bis Januar 2010 begrenzt.
Danach spielt dort von März 2010 an das Musical Wicked - Die Hexen von Oz.
(quelle: wikipedia.de)

Metronom Theater – Klassisch

Metronom Theater – Details
Metronom Theater – Details

Halde Hoheward - Obelisk

Obelisk - Horizontalsonnenuhr - Halde Hoheward I
Die rund 3.000 m² große Horizontalsonnenuhr liegt auf dem südlichen Plateau in einer Höhe von etwa 140 Metern über NN. Als Zeiger dient ein exzentrisch stehender, 8,50 m hoher Edelstahl-Obelisk, der seinen Schatten auf die kreisrunde Fläche mit einem Durchmesser von 62 m wirft. Die Oberfläche, welche das Solarium des römischen Kaisers Augustus zum Vorbild hat, besteht aus hellen Pflastersteinen. Durchzogen wird es von 20 cm breiten Bahnen aus schwarzem Pflaster. Diese sehr präzise Ausführung ermöglicht dem Besucher bei geeigneter Witterung eine genaue Ablesung der Uhrzeit (Wahre Ortszeit) und des Datums. Zu diesem Zweck sind zahlreiche Erläuterungen in die Fläche eingelassen worden. Eine Besonderheit ist, dass die Fläche absolut eben ausgeführt ist. Damit es zu keiner Pfützenbildung kommt, wurde poröses Pflaster verwendet, durch welches das Wasser in den Untergrund gelangt. (quelle: wikipedia.de)
Obelisk - Horizontalsonnenuhr - Halde Hoheward I

Obelisk - Horizontalsonnenuhr - Halde Hoheward II
Die Bewegung der Sonne - der Wechsel von Tag und Nacht - ist eine der frühesten Naturbeobachtungen des Menschen und macht das Phänomen Zeit für ihn sinnlich erfahrbar. Beispiele für erste Zeitbestimmungen mit Hilfe des Sonnenstandes oder des Schattenlaufs kennen wir schon aus der Antike. Für Sonnenuhren gibt es zahlreiche Vorbilder in den unterschiedlichsten Bauweisen.

Die Beobachtung des Schattenverlaufs auf der mit einem Linienraster versehenen Fläche ermöglicht eine Ablesung von Datum und Ortszeit. Dadurch werden neben der Zeit auch himmelsmechanische Gesetzmäßigkeiten erfahrbar und der Mensch kann sich in Beziehung zum Kosmos wahrnehmen.
Am 17. Mai 2005 wurde mit der Eröffnung des Obelisken der erste Schritt zur Realisierung des Astronomischen Parks getan. Der Obelisk steht auf dem Südostplateau der Halde in einer Höhe von 140 m ü.NN. Die Schattenfläche besitzt einen Durchmesser von 62 m.

Die Spitze des Obelisken besitzt zusätzlich eine Kugel, die sich etwas oberhalb der Obeliskenspitze auf einem Stab befindet. Diese Ausführung vergrößert die Ablesegenauigkeit der Schattenspitze deutlich. (quelle:www.horizontastronomie.de/obelisk.html)
Obelisk - Horizontalsonnenuhr - Halde Hoheward II

Obelisk – Monduhr - Halde Hoheward III
So, mein eigentliches Motiv - die Monduhr.
Nur weiß ich nicht wie man die Mondzeit zur Realzeit (00:33) umrechnet. Mich hat es schon eine ganze Weile gereizt den Mondschatten des Obelisken bei Vollmond zu fotografieren. Man braucht einen klaren wolkenlosen Himmel, den richtigen Mondstand und natürlich Vollmond. Dies zusammen trifft leider nicht allzu häufig gemeinsam zusammen. Ein paar Mal war ich schon oben wo mir dann anschließend die Bedingungen nicht gefallen haben und ich sogar ohne ein Bild zu machen wieder umkehrte.

Der Helligkeitskranz des Mondes der bei solchen Langzeitbelichtungen entsteht ist angepasst. Der Mond stammt aus einen Extrabild das ich nur zum Zweck des einfügen in diesem Bild fotografierte, die Größenrelation ist real. Der gelbe Schein am unteren linken Bildrand ist von der Müllverbrennungsanlage Herne und in der nicht reduzierten Version (Vollauflösung) kann man das Riesenrad der Cranger Kirmes erkennen (rechts unten). Bei der Gesamtdauer, 272s mit Pausen zwischen den einzelnen Aufnahmen der Belichtungsreihe, kann man das Wandern des Schatten feststellen.

Obelisk – Monduhr - Halde Hoheward III

Obelisk – Monduhr - Halde Hoheward IV
Obelisk – Monduhr - Halde Hoheward IV

Starlight Express

STARLIGHT EXPRESS
Bereits vor der Premiere gab es für STARLIGHT EXPRESS zwei Einträge ins Guinness-Buch der Rekorde: Das STARLIGHT EXPRESS-Theater in Bochum wurde in einer Rekordzeit von knapp einem Jahr gebaut und war das erste Theater überhaupt, das eigens für ein Musical errichtet worden ist – die Gesamtkosten der Produktion beliefen sich auf 32 Millionen Mark. Seitdem ist der Erfolgszug nicht zu bremsen. 2001 stellte STARLIGHT EXPRESS einen Weltrekord auf und wurde zur aktuell erfolgreichsten Musicalproduktion der Welt. Zwei Jahre später begrüßte die Rollschuhshow dann den zehnmillionsten Zuschauer.

250 Meter Rollschuhbahnen mitten durch Zuschauerränge und Parkett, einer beweglichen Neun-Tonnen-Brücke über der großen Spielfläche. Grandiose Kostüme und Masken. Zauberhafte Balladen und mitreißende Songs. Atemberaubende Lichteffekte und bis zu 60 Stundenkilometer schnelle Darsteller. Das alles ist STARLIGHT EXPRESS, der Musical-Hit von Sir Andrew Lloyd Webber! Gänsehaut ist garantiert, wenn über dem Auditorium ein imposanter Sternenhimmel mit über 8000 Sternen aufleuchtet und die liebenswerte Dampflok Rusty durch „Starlight Express“ neuen Mut findet. 26 Tänzer und Sänger – 24 auf Rollerskates und zwei auf Inlineskates – setzen dieses Spektakel siebenmal pro Woche auf der Bochumer Bühne um. 2004 hat sich das Tempo noch einmal erhöht: Erstmalig seit der Premiere im Jahr 1988 wurden zwei Darsteller engagiert, die sich auf Stuntskating spezialisiert haben und mit eindrucksvollen Tricks begeistern. Zudem erhielt das STARLIGHT EXPRESS Live-Album im Dezember 2005 den Platin-Award von Universal Music für über 400.000 verkaufte Tonträger. (quelle: rheinruhrfreizeit.de)

Starlight Express - 2008

Schauspielhaus Bochum

Schauspielhaus Bochum
Das Schauspielhaus Bochum ist eines der renommiertesten Theater in Deutschland. In einem 1908 gebauten ehemaligen Varietétheater (Apollo-Theater) eröffnete 1915 das städtische Theater. Durch einen Umbau wurden die Fassade mit ihren Jugendstilelementen im Stil des Klassizismus gestaltet. Bei einem Luftangriff am 4. November 1944 fast völlig zerstört, entstand auf den alten Fundamenten bis zum Herbst 1953 das heutige Bochumer Schauspielhaus nach den Entwürfen des Architekten Gerhard Graubner.
Schauspielhaus Bochum

Das Geleucht

Geleucht I
Das größte Montankunstwerk der Welt. Vom Künstler Otto Piene stammt die Lichtinstallation "Geleucht". Sie taucht die Halde Rheinpreussen in Moers jeden Abend in glutrotes Licht. Das 30 m hohe, stählerne Kunstwerk in Form einer Davy-Lampe wiegt 90 Tonnen und ist mit 61 Beleuchtungskörpern so ausgestattet, dass der gesamte Außenkörper erstrahlt. Der stählerne Leuchtturm steht auf acht Großbohrpfählen. Mehr als 20 Tonnen Betonstahl und 90 Kubikmeter Beton wurden verbaut. (Quelle: idruhr.de, zinkpower.com)
Das Geleucht I

Geleucht III
Das Geleucht III

Theater Duisburg

Theater Duisburg / "5 Arcs mal 5"
Eine stille Kunst der Form trifft die laute beredende Kunst des Schauspiels. Dieser Gegensatz des Ausdrucks findet sich auch optisch wieder. Der in einem Rostton gehaltene Stahl trifft auf die strahlend weiße Oberfläche des im Neoklassizismus gebauten Theaters.
Theater Duisburg

Ruhrfestspielhaus

Ruhrfestspiele II
Während des kalten Winters 1946/47 standen die Hamburger Theater vor der Schließung, weil sie über keine Kohlen mehr für die Beheizung und den Betrieb der Bühnentechnik verfügten. Der Verwaltungsdirektor des Deutschen Schauspielhauses, Otto Burrmeister, der Betriebsratsvorsitzende der Hamburgischen Staatsoper, Karl Rosengart, und andere fuhren in zwei holzgasbetriebenen LKW ins Ruhrgebiet, um auf den Kohlezechen um Hilfe zu bitten. Von der Autobahn A2 sahen sie die Schlote der Kraftwerksanlagen bei der Zeche König Ludwig 4/5 in Recklinghausen-Suderwich und nahmen die nächste Abfahrt. Die Bergleute der Zeche halfen den Theaterleuten unter Umgehung der Kontrolle durch die Besatzungsmächte und luden die LKW mit Kohle voll. Diese illegale Aktion wurde mehrfach wiederholt, bis die beladenen LKW von der Militärpolizei einmal entdeckt wurden.

Zum Dank für die Kohlehilfen gastierten im Sommer 1947 150 Schauspieler der drei Hamburger Staatsbühnen unter dem Motto „Kunst gegen Kohle“ im Städtischen Saalbau Recklinghausen. Zur Eröffnung spielte die Hamburgische Staatsoper mit dem Philharmonischen Orchester am Abend des 28. Juni die Mozart-Oper Figaros Hochzeit. In der Oper unter der Regie von Kurt Puhlmann und dem Dirigat von Wilhelm Brückner-Rüggeberg, spielten unter anderem Alfred Pfeifle und Gustav Neidlinger. Am nächsten Vormittag führte das Thalia-Theater das Lustspiel Das verschlossene Haus von Michael Harward auf (Regie: Heinz Sailer). Abends spielte die Staatsoper zusammen mit dem Philharmonischen Orchester die komische Oper Don Pasquale von Gaetano Donizetti. Die Stücke wurden an den folgenden zwei Tagen wiederholt. Am 1. Juli spielte das Deutsches Schauspielhaus unter der Regie von Willy Meyer-Fürst einen „Russischen Komödienabend“ mit den Eintaktern Er ist an allem schuld von Leo Tolstoi und Der Heiratsantrag und Der Bär von Anton Tschechow, der am folgenden Nachmittag wiederholt wurde. Am Abend des 2. Juli spielte die Staatsoper zum Abschluss erneut Figaros Hochzeit. Die Eintrittskarten kosteten zwischen 4 und 5 Reichsmark, die Erlöse gingen an die Unterstützungskasse für Berginvalide der Zeche König Ludwig.

Der Hamburger Bürgermeister Max Brauer hielt zu den ersten Festspielen eine Rede von der Förderbrücke zu der Belegschaft der Zeche: „Ich kann mir eine andere und neue Art der Festspiele vorstellen. Festspiele nicht nur für Literaten und Auserwählte, sondern Festspiele inmitten der Stätten harter Arbeit. Ja, Festspiele im Kohlenpott vor den Kumpels. Ja, Festspiele statt in Salzburg in Recklinghausen.“ (Quelle: wikipedia)


Erste Jahre
Die Stadt Recklinghausen und der Deutsche Gewerkschaftsbund gründeten die Gesellschaft zur Durchführung der Ruhrfestspiele und riefen die Ruhrfestspiele als jährliches Ereignis ins Leben. Die künstlerische Leitung hatte Dr. Karl Pempelfort 1947 bis 1951 inne. Ihm folgte 1952 bis 1965 Otto Burrmeister. Das Programm war in den ersten Jahren von klassischem Theaterrepertoire (Goethe, Schiller, Shakespeare) und populären Opern (Mozart, Wagner, Verdi) geprägt. 1952 kam mit "Wir sind noch einmal davongekommen" von Thornton Wilder zum ersten Mal Gegenwartstheater auf den Spielplan. Mit dem Gastspiel "Herr Puntila und sein Knecht Matti" der Städtischen Bühnen Frankfurt wurde 1955 erstmals ein Stück von Bertolt Brecht aufgeführt.
Ebenso wichtig wie die Aufführungen im Saalbau waren die Kontakte zwischen den Theaterleuten und den Arbeitern. Besondere Bedeutung hatten dabei die „Invalidenkonzerten“ in der Lohnhalle der Zeche König Ludwig 1/2. Die Schauspieler machten Grubenfahrten und diskutierten mit den Arbeitern. Damit die Arbeiter auch tatsächlich einen Großteil des Publikums stellten, wurden die Preise niedrig gehalten, aber zwei Drittel des Kartenangebots über die Gewerkschaften vertrieben.

Umzug ins Ruhrfestspielhaus
Finanzielle Unterstützung leistete das Land Nordrhein-Westfalen ab 1949. In den kommenden Jahren wurde das Ereignis ständig erweitert: Die Festspielzeit wurde verlängert und Konzerte, Kunstausstellungen und politische Veranstaltungen einbezogen, die Opernaufführungen wurden jedoch nach 1953 eingestellt. Der Spielort Saalbau wurde zu eng und den technischen Ansprüchen nicht mehr gerecht. Max Brauer forderte daher 1950 den Neubau eines Theaters in Recklinghausen. Der Stadtrat beschloss 1953 den Bau des Ruhrfestspielhauses auf dem Hügel des Stadtgartens. Mit finanzieller Hilfe des 1959 vom regelmäßigen Festspielbesucher Theodor Heuss gegründeten Vereins „Freunde der Ruhrfestspiele“ konnte der Grundstein des Festspielhauses am 3. Juni 1961 gelegt werden. 1965 fanden die Aufführungen erstmals im Ruhrfestspielhaus statt.
Nach zunehmender Kritik wurde das Programm in den 1960er und 70er Jahren politischer. Ein 1976 gegründeter Beirat aus Betriebsräten und Gewerkschaftsvertretern gestaltete das Programm mit. Unabhängige Theatergruppen wie das GRIPS-Theater oder die Theatermanufaktur gastierten häufiger und es wurden vermehrt Brecht-Stücke auf die Spielpläne gesetzt. Das Rahmenprogramm wurde außerdem um das junge forum, die Kulturtage und das Kulturvolksfest am 1. Mai ergänzt.

Ensemble der Ruhrfestspiele
Seit 1977 zeigte das Ruhrspielmobil eigene Produktionen auf Gewerkschaftsveranstaltungen in der Region. 1981 gründete sich das Ensemble der Ruhrfestspiele. Das Ensemble warb auf etwa 100 Aufführungen im Jahr mit eigenen Produktionen (Wer bezahlt die Zeche?, Der Weltuntergang, Rockefeller I) bundesweit für die Ruhrfestspiele. Nach einer Neuformation 1983 bekam es den ständigen Spielort Theater im Depot im alten Recklinghäuser Straßenbahndepot. Ab 1984 übernahm die Formation auch je eine große Inszenierung bei den Festspielen.

Reform der Festspiele
Die Ruhrfestspiele wurden 1990/91 zum Europäischen Theater reformiert. Der neue Festspielleiter HansGünther Heyme legte besonderen Wert auf die Zusammenarbeit mit ausländischen Theatern. Damit sollte die „Kultur als das gemeinsame Erbe der Nationen zwischen Atlantik und Ural kann als die Basis Europas angesehen werden“ sowie „wachsende[m] Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit“ entgegengewirkt werden. Heyme stellte die Festspiele jeweils unter ein bestimmtes Motto (1991 Reichs-Gründungen, 1993: Aufbrüche – 25 Jahre nach ’68, 1996: 50 Jahre Ruhrfestspiele – Kunst ist der Motor jeder Kultur, 1998: Zukunft ohne Vergangenheit, 2001: Mut, sag ich, Mut, 2002: SehnSüchte).
Während der Renovierung des Ruhrfestspielhauses 1997 bis 199 fanden die Aufführungen beispielsweise in der Vestlandhalle, im Theater Marl, im Eisenlager der Zeche Auguste-Victoria in Marl und im Theaterzelt der Ruhrfestspiele statt. (Quelle: wikipedia)
Ruhrfestspiele II

Ruhrfestspiele III
Aktuelle Entwicklung
Nachdem der Vertrag von Hansgünther Heyme nicht verlängert wurde, übernahm Frank Castorf im August 2003 die Leitung für die Festspiele 2004. Die Intendanz übernahm Gérard Mortier, der gleichzeitig Indentant der RuhrTriennale war, mit der die Ruhrfestspiele fusioniert werden sollten. Unter anderem wurde beispielsweise Christoph Schlingensief engagiert, der 10 Autos mit Lautsprechern, die jeweils einzelne Instrumente von Wagner-Opern spielten, ausstattete und sie als Wagner-Rallye quer durchs Ruhrgebiet fahren ließ. Doch Castorfs experimentelles, postdramatisches Theater schreckte das Publikum offenbar ab. Es wurden etwa 22.000 Karten verkauft, nur etwa die Hälfte der Vorjahre. Die rückläufigen Besucherzahlen in Kombination mit teuren Produktionen führten die Ruhrfestspiele Recklinghausen GmbH mit einem Verlust von etwa 80.000 € in die Zahlungsunfähigkeit. Nach der Bekanntgabe von Frank Castorfs vorzeitiger Entlassung im September 2004 trat Gérard Mortier als Intendant der Ruhrfestspiele und der RuhrTriennale vorzeitig zurück.
Neuer Festspielleiter wurde der Intendant des Théâtre National du Luxembourg, Frank Hoffmann. Er versuchte bei den Ruhrfestspielen 2005 innerhalb des knappen Budgets mit einer Mischung aus mehr etablierten Stücken mit bekannten Namen und weniger experimentellen Aufführungen ein größeres Publikum anzusprechen. Hoffmann stellte Gotthold Ephraim Lessing in den Mittelpunkt und setzte Minna von Barnhelm, Emilia Galotti und Nathan der Weise auf den Spielplan. Bereits im Vorverkauf wurden mehr Karten abgesetzt, als in der gesamten Spielzeit des Vorjahres. Der Trend setzte sich auch im Jahr 2006 mit Vorverkaufszahlen, wie sie zuletzt 1962 erreicht wurden, fort. 2006 setzte Hoffmann Stücke von William Shakespeare in den Mittelpunkt der Festspiele. Besonderen Aufmerksamkeit erhielt die Aufführung des Dramas Richard II. in einer Inszenierung des Old Vic Theatre mit Kevin Spacey und Greg Wise in den Hauptrollen. (Quelle: wikipedia)
Ruhrfestspiele III

Ruhrfestspiele IV
Das Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen.
Auf dem „grünen Hügel“ des Recklinghäuser Stadtgartens erhebt sich weithin sichtbar ein monolithischer Block, das Ruhrfestspielhaus Recklinghausen. Schnörkel und ornamentalen Zierrat sucht man vergebens. 1965 wurde es für die Ruhrfestspiele Recklinghausen als „Ort der Musen und der Begegnung“ dem Stil der Zeit entsprechend aus Lohndorfer Basaltlava mit Konstruktionselementen erbaut. Am 11. Juni 1965 übergab Bundespräsident Heinrich Lübke das neu erbaute Festspielhaus, welches durch Spenden von Bergleuten und Freunden der Ruhrfestspiele, mit Mitteln des DGB, des Landes NRW und der Stadt Recklinghausen gebaut wurde, seiner Bestimmung.
Nach einer fast zweijährigen Um- und Ausbauphase (1997 bis 1998), mit einem gläsernen, der Architektur des Bauhausstils nachempfundenen Vorderhaus versehen, wurde es 1998 wieder eröffnet. Ein transparentes, den Stadtgarten als Blickfang einbeziehendes Ambiente bietet seitdem eine entspannte Atmosphäre zum Verweilen.(Deutscher Architekturpreis 2001)
Die Idee des alten Ruhrfestspielhauses zu bewahren und zugleich neu zu interpretieren, es den Erfordernissen der Kulturszene gerecht zu machen und durch eine aktuelle Infrastruktur für Kongresse und Veranstaltungen zu ergänzen, war Vorgabe für die veränderte Architektur.
Kreativität spielt eine große Rolle. Auch als ein Zeichen dafür begrüßt den Gast auf dem Vorplatz eine Monumentalskulptur: die „Liegende Figur Nr. 5“ – eine der bedeutendsten Arbeiten des britischen Bildhauers Henry Moore.
Im Eingangsfoyer erinnert ein 1,7 Tonnen schwerer Kohlebrocken aus der Zeche König Ludwig 4/5 an die Entstehung der Ruhrfestspiele Recklinghausen 1946.
Die Attraktivität des Hauses wird erhöht durch die beiden großflächigen Wandbilder des Malers Hans Werdehausen in den Seitenfoyers - er gehörte zu den Gründern der Künstlergruppe „junger westen“. Als er 1965 dieses Werk ausführte, trieb er die informelle Malerei, die die deutsche Kunst der Nachkriegszeit entscheidend geprägt hatte, noch einmal einem Höhepunkt entgegen.
Die Inschrift im Eingangsfoyer erinnert an die Anfänge der Ruhrfestspiele und verdeutlicht die Sinngebung des Ruhrfestspielhauses: „Dieses Haus ist ein Werk der Demokratie: Es soll nach dem Wort von Theodor Heuss sein: eine Heimat der Musen, eine Herberge menschlicher Begegnungen, eine Burg freiheitlichen Seins.“
(Quelle: kir – kultur im ruhrgebiet)
Ruhrfestspiele IV

Das rote Pferd

Pferdeskulptur I
Pferdeskulptur des Bottroper Künstlers Johann Hinger (geb. 1947 Linz, Österreich) an der Kirchhellener Straße
Pferdeskulptur

Rotes Pferd
Rotes Pferd






















Theater Oberhausen

Theater Oberhausen
Am 15. September 1920 nahm das Stadttheater in Oberhausen seinen Spielbetrieb auf. Es entstand in mehreren Um- und Ausbauschritten aus einer Gasthofbühne. Nach dem Krieg wurde das durch Bomben zerstörte Theater von dem damaligen Stadtbaurat Prof. Friedrich Hetzelt wieder aufgebaut Mit dem Studio 99 wurde 1961 neben dem Großen Haus eine weitere Spielstätte eingerichtet.

In den 60er Jahren erregte das Theater unter Spielleiter Günther Büch durch zahlreiche Ur- und Erstaufführungen überregionale Aufmerksamkeit, u.a. mit Uraufführungen von Peter Handkes Sprechstücken „Weissagung“ und „Selbstbezichtigung“. Für Aufsehen sorgten auch die mit Oberhausener Bergarbeitern zeitgleich mit der Schließung der Zeche Concordia in Szene gesetzte „Dreigroschenoper“ und die Inszenierung von Schillers „Räubern“, die das Moor’sche Schloss auf der Bühne in die Essener Villa Hügel verlegte.

Aus Sparzwängen schloss man die Sparte Schauspiel 1973; 1991 musste das Musiktheater seinen Betrieb einstellen musste. Seit 2003 leitet Intendant Johannes Lepper das Theater Oberhausen mit den drei Spielstätten Großes Haus (422 Plätze), MALERSAAL (99 Plätze) und der Rauchbar (60 Plätze). Der MALERSAAL wurde Anfang 2007 als neue Studiobühne eröffnet und ersetzt das alte Studio 99.

Im Spielplan finden sich klassische Theaterstoffe, die Lust machen sollen aufs Denken und auf die – auch moralische – Auseinandersetzung mit unserer Gegenwart. Der aktuellen Dramatik widmet sich schwerpunktmäßig das tip als integriertes Kinder- und Jugendtheater. Das Theater entdeckt und nutzt neue, ungewöhnliche Spielorte wie die ehemalige Zinkfabrik Altenberg, den Containerhafen in Duisburg oder den Gasometer, das imposante Industriedenkmal Oberhausens. 2006 machte Johannes Lepper mit seiner Aufsehen erregenden Inszenierung „Parzival“ den Gasometer zu einer „Gralsburg der Moderne“.

Das Theater Oberhausen wurde mehrfach in den letzten Jahren als die Beste Bühne des Rheinlands gekürt.
Theater Oberhausen - 2006

Der grüne Ritter

Der grüne Ritter
Stahlskulptur des Oberhausener Künstlers Andreas Wencel.
Grüner Ritter

INFO/BILDER

Informationen, Geschichten, Beschreibungen.

Suchen nach Kategorien, Archiven oder Tags.



Über 300 Tags erleichtern das Suchen oder Eingrenzen von Themen und Bildern.